Der Name Nobistor geht zurück auf ein auf der Hamburger Seite des Grenzgrabens gelegenes Gasthaus, das 1526 erstmals als Nobiskrug bezeichnet und zwischen 1609 und 1624 zerstört wurde. Später stand dort das Gasthaus Das Neue Hamburger Wappen. Der Name Nobistor kam erst nach 1739 auf. [15][16] Die auf den Grenzpfeilern des 19. Jahrhunderts überlieferte Inschrift war jedenfalls nicht namengebend. Sie stammt aus einer Zeit, als die ursprüngliche, vielschichtige Bedeutung der Bezeichnung Nobiskrug vergessen war oder durch einen freundlicheren Sinnspruch mit nobis verdrängt werden sollte.

Das ehemalige Stadttor   Datei:Nobistor Altona.jpg

Nobistor um 1880, Blick nach Westen in die Reichenstraße und auf die Einmündung der Großen Freiheit

Nobistor um 1900, aus derselben Perspektive wie beim obigen Foto
Nobistor-Pfeiler Südseite (NOBIS BENE und Altonaer Wappen)

Altona gelangte mit Holstein-Pinneberg 1647 zum Herzogtum Holstein und wurde vom nunmehrigen Landesherrn König Friedrich III. von Dänemark am 23. August 1664 zur Stadt erhoben. Hamburgs Verhältnis zu Dänemark und dem unmittelbar an der Grenze – nach Hamburger Einschätzung all to nah („allzu nah“) – gelegenen Altona war an Konflikten nicht arm. Am dritten Pfingstfeiertag 1734 begann auf dem Hamburger Berg, „unweit der Altonaischen Pforte“ in dem dortigen „Wirthshaus, woran das Hamburgische Wapen hängt,“ durch „vier betrunkene Kerls“, denen sich alsbald dänisches Militär zugesellte, ein Tumult, der sich über mehrere Tage hinzog. Zwei Hamburgische Dragoner wurden durch Schüsse dänischer Soldaten getötet und das Wirtshaus erheblich beschädigt.[3]

Die daraufhin erstellte Karte Vorstellung der Gegend des Hamburger Bergs: in welcher im Monat Junii 1734 von dem Altonaischen Pöbel ein Wirtshaus spoliiret worden[4] zeigt den Grenzverlauf von der Elbe bis zum vierten der dortigen, jeweils als „Alton[aer] Pforte“ bezeichneten Grenzübergänge, denen auf Hamburger Seite jeweils ein Schlagbaum gegenübersteht. An dem vierten ist nördlich des Weges auf Hamburger Seite „Nobis Teich“ und daneben das „spoliirte" Wirtshaus eingezeichnet. Im November 1740 kam ein Vergleich zwischen dem dänischen König und der Stadt Hamburg über die Regulierung und Abmarkung der Grenze zustande,[5] der die „vierte Einfahrt in Altona“ als zwischen „Herrn-Wische, auch sonst sogenannten Reesen- und Süder-Nobis-Teich“ und „Norder-Nobis-Teich und der Admiralitäts-Weide“ liegend beschreibt.[6] Der Altonaer Executions-Receß vom 11. Juni 1744[7] spricht in diesem Zusammenhang von dem „Hamburgischen vormaligen Süder-Nobis-Teich“ und dem „von vorigen Zeiten so genannten Norder-Nobis-Teich“.[

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Auszug aus dem Tagesspiegel.de


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